André Hinderlich

Aktuelles

THEATER

Selbstbezichtigung (Peter Handke)

(Regie: ANDRÉ HINDERLICH; Bühne + Licht: André Hinderlich)

ARGEkultur Salzburg, Premiere: 17.10.2019, weitere Vorstellungen: 18.10./ 19.10.2019
https://www.argekultur.at/Event/15059/selbstbezichtigung-von-peter-handke-accusatio

„Ich bin auf die Welt gekommen. Ich bin geboren worden. Ich bin in das Geburtenregister eingetragen worden.“ So startet Handkes Wortschwall und haut den Zuschauer erst einmal um. Bald entwickelt sich ein einzigartiger Sog. Der zeigt uns auch nach mehr als fünfzig Jahren seit der Uraufführung, dass wir uns tausenden Regeln unterworfen haben. Dazu gehören auch die der Sprache: ein Sprechstück mit doppeltem Boden. Schauspieler und Regisseur André Hinderlich ist dabei Projektionsfläche für die eigenen Erfahrungen der Zuschauer. Er poltert und tobt in Schwarzlicht über die Bühne und wirkt mit weißem Hemd und Glatze wie ein Klon aus einem Science-Fiction-Film. Er ist alle – und niemand. „Über vieles davon habe ich schon als Kind nachgedacht. Ich hätte es nur nie so formulieren können“, sagt eine Zuschauerin in der Pause. In seiner „Anklage eines anderen“ spinnt Hinderlich Handkes Gedanken weiter und bricht sie auf aktuelle Probleme herunter: Konsumzwang und Umweltsünden. Er trägt Bruchstücke eines Dialoges vor: „E-Bike. Diesel. Klar! Schuldig!“ Im Gegensatz zum Vorbild verlässt er sich nicht nur auf Worte. Der Perkussionist Philipp Lamprecht unterstützt ihn, trommelt mit vier Stöcken gleichzeitig auf dutzenden Kuhglocken. Highlight: Er musiziert mit Wassergläsern, in denen Brausetabletten blubbern. Am Schluss durchbricht Hinderlich die vierte Wand zum Publikum, wirbt für sein eigenes Stück, verteilt Flyer und Evaluationsbögen. Darauf: „Ist ein solcher Abend für ein derart kleines Publikum zu rechtfertigen?“ Der Applaus der 25 Handke-Fans, die ins kleine Arge Studio gekommen sind, spricht dafür. [Kritik von Christoph Laible, erschienen in der Kronenzeitung am 19.10.2019] Quelle: https://www.krone.at/2025940

André Hinderlich befindet sich beim Probebesuch in der ARGEkultur bereits im Performance-Modus, er veräußert sich, schreit, klagt, spielt mit Handkes sprachlicher Liebe zum Detail und den Takt- und Klangfarbwechseln dieses hochmusikalischen Textes.(…) Der deutsche Schauspieler, Regisseur und Bühnenbildner in Personalunion ist der erste, der in Salzburg ein Handke-Stück nach der Bekanntgabe des Literaturnobelpreises auf eine Bühne bringt. [Vorankündigung von Florian Oberhummer, erschienen in den SN am 16.10.2019]

Sollte man mehr an einer gelungenen Inszenierung der Literatur des Nobelpreisträgers und weniger an der medialen Inszenierung der Autorperson interessiert sein, so lohnt es sich, einer der nächsten Aufführungen in der ARGEkultur beizuwohnen. [Kritik von Vera Essl, erschienen bei DrehPunktKultur am 18.10.2019]


accusatio alterius

(Regie: ANDRÉ HINDERLICH und PHILIPP LAMPRECHT, Musik: Philipp Lamprecht, Bühne + Licht: André Hinderlich)

ARGEkultur Salzburg, Premiere: 17.10.2019, weitere Vorstellungen: 18.10./ 19.10.2019


Das zweite Stück des Abends, accusatio alterius („Anklage des anderen“) von André Hinderlich und dem Musiker Philipp Lamprecht, soll zum einen als als Kommentar auf Handkes Selbstbezichtigung wahrgenommen werden, zum anderen greift es den derzeitigen Klimadiskurs auf. Die moralisierenden Anklänge irritieren weniger, als die dadaistischen, surrealistischen, rhythmischen, tonalen und humorvollen Elemente interessieren. [Kritik von Vera Essl, erschienen bei DrehPunktKultur am 18.10.2019]


alien(n)ation

(Regie: ANDRÉ HINDERLICH; Bühne + Licht: André Hinderlich; Dramaturgie: Anna Staab; Choreografische Mitarbeit: Alessio Trevisani;
Musikalische Mitarbeit: Philipp Lamprecht; Künstlerische Beratung: Walter Bart, Maarten van Otterdijk)

Theaterhaus Jena, Premiere: 06.04.2019, weitere Vorstellungen: 13.4./ 3.5./ 4.5./ 11.5./ 29.5.

André Hinderlich (auch Bühne und Licht) beherrscht das raffinierte Changieren mit den Sehgewohnheiten von Theater und Bildschirm. Selbstverständlich beherrscht er die eloquente Masche der verständnisvollen Berater, die prollige Anbieterei der eitlen Welterklärer, die Mitleidstour des Zurückgebliebenen genauso wie den Kommandoton des Antreibers. Seine Kunst trägt diesen Abend, sie macht die Figuren nicht zu Karikaturen, sie bleiben ambivalent und spannend. [Kritik von Angelika Bohn, erschienen in der OTZ / TLZ am 08.04.2019]
Quelle: https://www.otz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/alien-n-ation-im-Theaterhaus-Jena-Stetig-schrumpfender-Spielraum-1067011509



FILM

STUMM

(R: ANDRÉ HINDERLICH)


André Hinderlich has been awarded BEST ACTOR for his performance in STUMM, BIIF Award 2018, Karlsruhe

https://www.bestindependentsfilmfestival.com/winter-edition-2018/award-winners-2018/



(R: ANDRÉ HINDERLICH)


STUMM invited to PHENICIEN INTERNATIONAL FILM FESTIVAL, Lyon (F), April 2019
(Produktion, Regie, Drehbuch, Schnitt und HR: André Hinderlich)




https://www.facebook.com/stummshortfilm/

THEATER

Vorstellung, in der hoffentlich nichts passiert

(R: JETSE BATELAAN)

Theaterhaus Jena


Thüringen Megamix

(R: WUNDERBAUM und ENSEMBLE)

Premiere: 13.12.2018, weitere Vorstellungen: 14.12./15.12./28.12./29.12./30.12.2018, Theaterhaus Jena


Hallo Jena; ein Schauspiel, getarnt als Pressekonferenz

(R: WUNDERBAUM und ENSEMBLE)

erste Vorstellung am Theaterhaus Jena, u.a von und mit jeweils Henrike Charlotte Commichau, Mona Vojacek Koper, André Hinderlich, Pina Bergemann, Wunderbaum, Thorben Dingsbums Meißner, Susi Frieling, Lisa-Marie Koppelt, Julia Feiertag



https://www.theaterhaus-jena.de/hallo-jena.html?events=24


LESUNG

André Hinderlich liest für PODIUM FESTIVAL ESSLINGEN, Land im Fluss – Musikfest Liebenberg, Samstag 25. August 2018 19h-21h

FILM

STUMM

(R: ANDRÉ HINDERLICH)


STUMM invited to 15th Sedicicorto Film Festival Forlì (I), 13th october 2018
(Produktion, Regie, Drehbuch, Schnitt und HR: André Hinderlich)





https://www.facebook.com/stummshortfilm/

THEATER

getrennt – verbunden

(R: ANDRÉ HINDERLICH)


Förderung der Stadt Salzburg für getrennt – verbunden
experimentelles Musiktheater





Konzept, Regie, Bühnenbild: André Hinderlich;
mit Kompositionen von Hannes Kerschbaumer und Philipp Lamprecht;
Performer: Cordula Stepp, André Hinderlich, Anne-Suse Enßle und Philipp Lamprecht (Duo Enßle-Lamprecht)


Freitag, 5.Oktober 2018, 18h und 20h, Gunild-Keetman Saal, Orff-Institut Salzburg,
Frohnburgweg 55, 5020 Salzburg
begrenzte Sitzplatzanzahl!
Vorverkauf: (0163/3941123 sowie die.stepp@web.de)

URSONATE

(R: ANDRÉ HINDERLICH)


Förderung der Stadt und des Landes Salzburg für Dada-Soloperformance URSONATE (Regie, Schauspiel, Konzept, Produktion und Kostüm: André Hinderlich)
Premiere war: 16.09.2017, weitere Vorstellungen: 21.11., 22.11.2017 sowie aktuell: 07.10.2018, Gunild-Keetman Saal, Orff-Institut Salzburg,
Frohnburgweg 55, 5020 Salzburg

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https://www.youtube.com/watch?v=LBeks3FRh7Y

Der Schauspieler und Regisseur André Hinderlich bringt die von Kurt Schwitters 1932 vollendete Ursonate als szenische Soloperformance zur Aufführung.
Schwitters Ursonate ist im Bereich der dadaistischen Lautdichtung eine einmalige, besondere Leistung, da es nicht nur um die Ansammlung und Vermischung von Lauten und Onomatopoesien,
sondern um angedeutete “Inhalte” und semantische Zusammenhänge geht.
Die Tradition des Dadaismus verwarf bürgerliche Normen in einer rationalisierten-automatisierten Gesellschaft in Zeiten des Krieges mittels Satire und Sprachdekonstruktion.
Wo stehen wir da heute?
Ein etwas fremdartiges Individuum ist in einem leeren Raum gelandet.
Er mit sich selbst, seiner Sprache, in einem leeren Raum…und irgendwann sind da ja noch andere…was nun?


André Hinderlich in Kritiken erwähnt für seine Leistung als Schauspieler und Co-Regisseur in ONENINEONESIX an der Schaubühne Lindenfels Leipzig;

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https://www.youtube.com/watch?v=3NhSA07Kjo4&feature=youtu.be

Am Ende treffen 1916 und 2016 in Kurt Schwitters Ursonate aufeinander. Hinderlich präsentiert diese in einer erschreckenden, durchdringenden Klarheit – dazu Tänzer auf der Bühne. Zum Schluss bleibt ein seltsames Gefühl: So richtig weiß man nichts mit der Unordnung anzufangen, entziehen kann man sich ihr aber auch nicht. Tatjana Kulpa, LVZ Leipzig, Quelle: http://www.lvz.de/Kultur/News/Trevisani-Premiere-in-der-Schaubuehne-Lindenfels, http://www.lvz.de/Kultur/News/Trevisani-Premiere-in-der-Schaubuehne-Lindenfels, 28.03.2016

Co-directing is actor André Hinderlich. His presence on stage is strong and precise. You feel his control as he descends in and out of madness as puppeteer and politician. Somehow he is quite foreboding as the lights stream down on his bald head and sculpted ruddy beard. (…) Alessio, André and Philipp worked closely together to make a piece rich in layers and texture. Maeshelle West-Davies, The Leipzig Glocal, Quelle: http://leipglo.com/2016/09/22/alessio-trevisanis-1916-onenineonesix/ http://leipglo.com/2016/09/22/alessio-trevisanis-1916-onenineonesix/, 28.03.2016

FILM

STUMM

(R: ANDRÉ HINDERLICH)


STUMM invited to FESTIVAL de CANNES, short film corner FROM 8 TO MAY 19, 2018 (Produktion, Regie, Drehbuch, Schnitt und HR: André Hinderlich)




http://sub.festival-cannes.fr/SfcCatalogue/MovieDetail/2e01d61a-6532-4847-8670-5abadb28d7e9

https://www.facebook.com/stummshortfilm/

THE MONUMENTS MEN

(R: GEORGE CLOONEY)

André Hinderlich spielt einen Nazioffizier in George Clooney’s The Monuments Men,

Premiere: 7.02. 2014 (USA).

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https://www.youtube.com/watch?v=CreneTs7sGs